Paracelsusbad Salzburg

  Fotografische Impressionen

 

 Georg Oberweger

 

 

 gebunden, 84 Seiten | € 22,00

 

 September 2018

 

 ISBN 978-3-902932-77-8

 

 Leseprobe

Das Paracelsusbad wurde 1956 nach den Plänen von Architekt Josef Havranek errichtet. Die künstlerische Ausgestaltung von Kurhaus und Paracelsusbad stammte von Toni Schneider-Manzell,
sowie Josef und Rosita Magnus. Das Bad zählte während der 60 Jahre des Bestehens zwischen 1956 und 2016 um die elf Millionen Besucherinnen und Besucher. Der letzte Badetag war der 30.11.
2016. Da das Hallenbad nicht die Kriterien für ein architektonisch herausragendes und somit schützenswertes Gebäude erfüllen konnte, fand es auch keine Aufnahme in die Liste der denkmalgeschützten Objekte. Somit gab es auch kein Interesse an einer fotografischen Dokumentation. In Zusammenarbeit mit dem Magistrat der Stadt Salzburg sowie mit den MitarbeiterInnen des „Paracelsusbades“ gelang es Georg Oberweger unmittelbar nach dem letzten Öffnungstag bzw. vor dem endgültigen Abriss doch noch eine Dokumentation zu realisieren. Der Fokus der Arbeit lag nicht ausschließlich auf der Architektur als solches, sondern eher auf architektonisch-räumliche und auf zeitgeschichtliche Aspekte. Das Hallenbad als ein verbindender Ort der Alltagsgeschichte für unterschiedlichste Menschen, unterschiedlichster Kulturen. Ein Ort der „freie Zeit“ widerspiegelt. Das „Volksbad“ war unmodern geworden und konnte die größer gewordenen Ansprüche nicht
mehr erfüllen. Die Fotografien zeigen einen bekannten  und vertrauten Ort, aber auch einen Ort, der seinen Glanz verloren hat, weil er seiner ursprünglichen Aufgabe enthoben wurde.
Die Bilder versuchen, Erinnerungen wach zu rufen und alte und neue Geschichten zu erzählen. Die Bildsprache ist subtil, konkret und farbigott textet und illustriert in diesem farbenprächtigen Bilderbuch auch Anregungen zur Sprach-, Musik- und Bewegungsgestaltung.

 

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