Mein Donauschwabien 

Wie ich nicht aufhören konnte, über meine Herkunft nachzudenken

 

 

Dorothea Steinlechner-Oberläuter

 

gebunden, 300 Seiten | € 24,90

 

18. April 2018

 

 

ISBN 978-3-902932-69-3

 

Leseprobe

Am Beginn standen – faszinierend und irritierend zugleich – die Erzählungen der Eltern und Großeltern vom Leben in ihren Dörfern an der Donau vor dem Zweiten Weltkrieg, aber auch von Flucht, Vertreibung, Lager und Neubeginn. Gesagtes und Ungesagtes ließen die Autorin nicht los. In ihrer biografischen Spurensuche verknüpft Dorothea Steinlechner-Oberläuter kunstvoll die Fäden der Geschichte ihrer Familie mit dem historischen Kontext einer deutschen Minderheit in Südosteuropa, den sogenannten Donauschwaben.

Durch vielseitige Recherchen, Erkundungsfahrten, Analysen und Reflexionen entstand ein einfühlsames, kluges und persönliches Buch. Die Erinnerungen und Erfahrungen der Autorin stehen dabei für die einer ganzen Generation. Der Blick in die Vergangenheit macht Versöhnung im Heute möglich. „Jetzt ist es ein Teil von mir.“

"Ich staune, wie geschickt Dorothea Steinlechner die komplizierte Geschichte dieser kleinen Volksgruppe darzulegen und wie bewegend sie von ihren Eltern und Großeltern zu erzählen weiß. Es ist die Recherche einer Tochter, die tief in die Geschichte zurückführt und ganz aus der Gegenwart der selbstreflexiven Autorin kommt."

Karl-Markus Gauß, Autor und Literaturkritiker

 

REZENSIONEN

 

Von: Christian Glass [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gesendet: Freitag, 29. Juni 2018 11:59
An: Steinlechner Dorothea
Betreff: AW: Buch "Mein Donauschwabien"

 

Sehr geehrte Frau Steinlechner,

inzwischen habe ich Ihr Donauschwabien  (fast ganz) gelesen. Vielen Dank noch nachträglich für die Zusendung eines Exemplars für unsere Bibliothek!Ihnen möchte ich gratulieren zu dieser persönlichen Darstellung, die gleichzeitig aber auch das Große und Ganze im Auge hat. Ihr Buch ist eine sehr gelungene Darstellung, die auf ihren ganz persönlichen, biografischen Bezügen ruht, gleichzeitig aber den  aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse miteinbezieht. Sie haben sich auf eine detailreiche Spurensuche in Ihre Vergangenheit und die Ihrer weitverzweigten Familie begeben. Welch ein Glück, dass Sie so viele Ego-Dokumente gefunden und daraus wohl folgerichtige Schlüsse gezogen haben. Sehr gelungen finde ich auch die Idee mit dem Vokabelheft, das die verschiedenen Bedeutungszusammenhänge von Begriffen aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert!

Ich werde im Team besprechen, ob wir evt. noch mal eine Veranstaltung (aber erst 2019) mit Ihnen ins Auge fassen und ob wir Ihr Buch in das Sortiment unseres Shops aufnehmen.

Mit besten Grüßen

 

Christian Glass

 

Stimmen von Leserinnen und Lesern

 

„Ich möchte Ihnen gratulieren zu dieser persönlichen Darstellung, die gleichzeitig aber auch das Große und Ganze im Auge hat. Ihr Buch ist eine sehr gelungene Darstellung, die auf ihren ganz persönlichen, biografischen Bezügen ruht, gleichzeitig aber den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse miteinbezieht.

Sie haben sich auf eine detailreiche Spurensuche in Ihre Vergangenheit und die Ihrer weitverzweigten Familie begeben. Welch ein Glück, dass Sie so viele Ego-Dokumente gefunden und daraus wohl folgerichtige Schlüsse gezogen haben. Sehr gelungen finde ich auch die Idee mit dem Vokabelheft, das die verschiedenen Bedeutungszusammenhänge von Begriffen aus unterschiedlichen
Perspektiven reflektiert!“

(Christian Glas, Direktor des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm)/

 

„Nun habe ich es gelesen, dieses besondere Buch. Manche Erinnerungen aber vor allem viele Ergänzungen meines Wissens über diesen wichtigen Teil
unserer Geschichte und Gegenwart habe ich gefunden - Danke.

 

Die Barackensiedlungen rund um Salzburg mit den "Volksdeutschen" gehören
zu meinen Jugenderinnerungen, aber nur aus großer Distanz. Stichwort
‚kalte Heimat‘.“

 

„Über den Konzertbesuch war ich sehr froh: ein junger Flamenco-Musiker mit Band, der immer wieder in den Jazz abgleitet, dabei aber auch sehr beim Flamenco bleibt. Im ersten Lied, das sie spielten, sangen sie vom Samenkorn, das ja nicht wissen kann, das es ein großer Baum werden wird, dass sehr viel Zeit nötig sein wird, bis es bis zu den Sternen wächst, und dass der Baum, wenn er zurückschauen würde, erkennen könnte, dass im Samenkorn schon die Wahrheit eines ganzen Lebens angelegt ist.

 

Dieses Lied ist mir beim Lesen über euren Einwanderer wieder eingefallen.“

 

„Es ist ein sehr schönes, facettenreiches Buch! Die Verbindung von Familiengeschichte, eigenem Erleben, Vermittlung von Fakten und Theorieansätzen aus Geschichte, Psychologie usw. ist ausgesprochen gut gelungen.

Für mich ist die Lektüre auch eine Reise in meine eigene Geschichte und ein Anlass, meine Erinnerungen wiederzubeleben, zu rekapitulieren, zu überprüfen. Das Buch wird mich noch lange und immer wieder beschäftigen.“

 

„Gratulation zu diesem Buch. Ich war überrascht, wie flüssig es zu lesen ist. Es gibt Bücher, durch die man sich kämpft, hier war es fast durchgehend ein herausforderndes, aber genussvolles Lesen.“

„Es hat mich sehr berührt, mit welch liebevoller Sorgfalt das Buch zusammengestellt ist.“

 

„Es ist sehr berührend, die Geschichte unserer Familien so genau recherchiert zu erfahren.

Ich möchte mich nochmals bei Dir sehr herzlich bedanken für die viele, langjährige Arbeit die Du bei den Recherchen und Reisen nach ‚unten‘, Nackenheim usw. auf Dich genommen hast. Es hat sich gelohnt, es ist ein außerordentlich interessantes und informatives Buch geworden.“

 

„Ich habe dieses Buch von vorne nach hinten und dann von hinten nach vorne und quer durch gelesen. Es hat mir ermöglicht, meine Kindheit und Jugend und meine donauschwäbische Herkunft in einem anderen Licht zu sehen.“

 

„Das Buch verknüpft auf sehr interessante Weise Deine – unsere – Geschichte mit den historischen Fakten. Die verschiedenen Perspektiven und auch das psychologische Wissen, das mit einfließt, machen das Buch sehr abwechslungsreich und differenziert. Auch sprachlich war es angenehm zu lesen und Du drückst sehr treffend aus, was schwer in Worte zu fassen ist.

‚Mein Donauschwabien‘ hat für mich Licht in die Vergangenheit gebracht. Es ist auch schön, mit einige Gefühlen nicht alleine zu sein.

Auf jeden Fall motiviert mich das Buch, den Dialog zu suchen.

Ich kann nur nochmal wiederholen: du hast für mich Licht ins Dunkle gebracht und jetzt ist es einfacher, darüber nachzudenken und darüber zu sprechen!“